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Die Schulterzerrung



Schulterzerrung, Schmerzen, Schulter





Hier erfahren Sie:

1. Was ist eine Schulterzerrung ?

2. Was merkt man bei einer Schulterzerrung ?

3. Wie entsteht eine Schulterzerrung ?

4. Wen trifft eine Schulterzerrung ?

5. Wie erkennt man eine Schulterzerrung ?

6. Welche Komplikationen kann eine Schulterzerrung haben ?

7. Wie teilt man Schulterzerrungen ein?

8. Wie behandelt man eine Schulterzerrung ?




1. Was ist eine Schulterzerrung ( Definition ) ?

Bei der Schulterzerrung handelt es sich um eine Dehnung der Weichteile (Muskeln und Sehnen) im Bereich der Schulterregion. Sehr häufig entsteht eine solche Schulterzerrung durch einen Sturz/Anprall.



2. Was merkt man bei einer Schulterzerrung ( Symptome ) ?

Typisch für eine Schulterzerrung sind deutliche Schmerzen an der betroffenen Schulter. Schmerzbedingt kann es zu einer Schonhaltung oder Bewegungseinschränkung kommen. Äußerlich kann man eine Blauverfärbung durch einen Bluterguss unter Umständen erkennen. Manchmal sind auch Schürfungen sichtbar. Weder der Bluterguss noch Schürfungen der Haut sind eine zwingende Voraussetzungen.



3. Wie entsteht eine Schulterzerrung ( Ätiologie ) ?

Eine Schulterzerrung entsteht fast ausschließlich durch einen Sturz mit Zug oder Dehnung der betroffenen Schulter.



4. Wen trifft eine Schulterzerrung ( Epidemiologie ) ?

Es gibt keine bevorzugten Altersgruppen oder Geschlechtsverteilungen bei der Schulterzerrung - auch keine besonderen geographischen Verteilungen. Sportler beziehungsweise handwerklich tätige Personen sind öfter betroffen.



5. Wie erkennt man eine Schulterzerrung ( Diagnostik ) ?

Die Diagnose der Schulterzerrung wird im Wesentlichen durch die Erhebung der Vorgeschichte des Patienten gestellt und durch die Analyse des Unfallmechanismus / Trauma. Äußerliche Verletzungszeichen wie eine Blauverfärbung in Folge Bluterguss oder oberflächliche Hautschürfungen können hinweisend sein und müssen aber nicht immer vorhanden sein. In solchen Situationen wird üblicherweise neben der klinischen Untersuchung eine Ultraschalluntersuchung und Röntgenaufnahme angefertigt. Die Röntgenaufnahme ist in der Regel unauffällig. Die Ultraschalluntersuchung kann echoarme Zonen wie Blutergüsse manchmal sichtbar machen. Im Wesentlichen handelt es sich bei der Schulterzerrung um eine Ausschlussdiagnostik.



6. Welche Komplikationen kann eine Schulterzerrung haben ?

Fast immer heilen Schulterzerrungen unkompliziert und vollständig aus. Wenn sie beispielsweise nach 2-4 Wochen noch unverändert deutliche Schmerzen machen oder auch Nachtschmerzen verursachen, kann das ein Hinweis für schwerere Verletzungen in der Schulter - wie z.B. Risse in der Rotatorenmanschette oder SLAP Läsionen - sein, welche es weiter abzuklären gilt.




7. Wie teilt man Schulterzerrungen ein ?

Klassifikationen für die Schulterzerrung sind nicht so gebräuchlich. Man kann im Allgemeinen zwischen leichten, mittleren und schweren beziehungsweise unkomplizierten und komplizierten Schulterzerrungen unterscheiden..



8. Wie behandelt man eine Schulterzerrung ( Therapie ) ?

Schulterzerrungen werden regelhaft nichtoperativ behandelt. Der betroffene Arm und die betroffene Schulter werden geschont sowie örtlich gekühlt. Man legt beispielsweise eine Sportpause ein. Je nach Ausmaß der individuellen Schmerzen können beispielsweise Medikamente wie leichte Schmerzmittel oder Entzündungshemmer eingenommen werden.



Fachbegriffe für die Schulterzerrung ( Synonyme ):

Schulterdistorsion
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